Auf dem Gelände der früheren Maschinenhalle ihres elterlichen Bauernhofs hat das Ehepaar Fink ein modernes Mehrfamilienhaus errichtet. Insgesamt sind vier Wohneinheiten entstanden – drei davon sind vermietet, während die Bauherren selbst eine rund 150 Quadratmeter große Penthousewohnung im Dachgeschoss bewohnen. Ein Aufzug führt direkt in die Wohnung, die sich über die gesamte Etage erstreckt und von einer umlaufenden, nicht einsehbaren Terrasse umgeben ist.
Architektonisch prägt eine Kombination aus verputzter Fassade und Holzverschalung das Gebäude. Große Fenstertüren sorgen für helle Räume und ermöglichen von allen Zimmern aus den direkten Zugang zur Terrasse. Neben Schlafzimmer, Arbeits- und Gästezimmer verfügt die Wohnung über einen großzügigen Wohn- und Essbereich sowie eine Küche mit separatem Hauswirtschaftsraum.
Auch die drei weiteren Wohnungen im Haus sind großzügig geschnitten und nahezu barrierefrei gestaltet. Ein Aufzug, breite Türen und bodengleiche Duschen erleichtern das Wohnen bis ins hohe Alter. Neben privaten Bereichen gibt es auch gemeinschaftliche Flächen, etwa einen Garten, der von den Bewohnern gemeinsam genutzt wird. So leben heute junge Familien ebenso wie ältere Mieter unter einem Dach.
Schlüsselfertig statt konventionell
Mit dem Neubau aus Holz wollten die Finks nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere attraktiven Wohnraum schaffen. Gleichzeitig bleibt der Bezug zur Familiengeschichte erhalten: Das Elternhaus befindet sich weiterhin in Sichtweite auf der gegenüberliegenden Straßenseite.