Wie lassen sich Millionen sanierungsbedürftiger Mehrfamilienhäuser in Deutschland klimafreundlich und wirtschaftlich modernisieren – ohne Mieter zu verdrängen und ohne den Bau durch den Fachkräftemangel auszubremsen? Eine Antwort liefert die serielle energetische Sanierung mit vorgefertigten Holzelementen. Wir bei Baufritz, Pionier des ökologischen Holzbaus, zeigen, wie das geht: industriell produziert, handwerklich perfekt vor die Fassade gesetzt und sozial verträglich für die Bewohner.
Fertigen im Werk – Sanieren in Rekordzeit
Anstatt Gebäude monatelang einzurüsten, setzen wir auf im Werk digital geplante und passgenau gefertigte Fassadenelemente. Diese werden auf der Baustelle innerhalb weniger Tage von unseren eigenen Monteuren angebracht – inklusive Dämmung und Fenstern. „Die Qualitätssicherung in der Produktion ist eine ganz andere als bei herkömmlichen Sanierungen vor Ort“, erklärt Dagmar Fritz-Kramer, Geschäftsführerin von Baufritz. „Digitalisierung und Automatisierung machen diese Art der Sanierung nicht nur präzise, sondern auch bezahlbar.“ Durch den hohen Vorfertigungsgrad verkürzt sich die Zeit der Modernisierung gegenüber konventionellen Verfahren ganz erheblich. Für die Bewohner bedeutet das: Sie können während der gesamten Sanierungsphase in ihren Wohnungen bleiben, ohne Lärm über Monate. Hier zeigt sich unsere jahrelange Expertise. Bereits seit 2007, lange bevor serielle Sanierung in den Fokus der Bauwirtschaft gelangte, waren wir Vorreiter in der Entwicklung serieller Sanierungswände.
Antwort auf den Fachkräftemangel am Bau
Klar ist, dass sich der Fachkräftemangel verschärfen wird. Aktuelle Beschlüsse der Regierung, Fördergelder künftig verstärkt in Rüstung und Infrastruktur zu investieren, tragen zur Knappheit an Fachpersonal am Bau bei. Durch die Verlagerung vieler Arbeitsschritte in die Werkshallen unserer Baufritz-Manufaktur in Erkheim im Unterallgäu reduziert sich die Zeit auf der Baustelle vor Ort entscheidend. „Wir müssen Bauprozesse industrialisieren, wenn wir die Klimaziele im Gebäudesektor erreichen wollen“, sagt Fritz-Kramer. „Serielle Sanierung mit Holz ist dafür der Schlüssel.“
Klimaschutz dank Holz – und Mehrwert für Mieter
Das Ergebnis überzeugt nicht nur optisch und technisch: Nach der Sanierung mit Baufritz erreichen Gebäude den Energieeffizienzstandard A+ und damit nahezu Neubau-Niveau. Der Energieverbrauch sinkt um bis zu 75 Prozent. Damit profitieren auch die Bewohner: geringere Energiekosten, attraktiver Wohnraum und stabile Warmmieten. „Das ganze Quartier gewinnt an Wert“, so Fritz-Kramer. „Die Häuser werden schöner, effizienter und gesünder – und die Menschen müssen dafür nicht mehr bezahlen. Das ist echter sozialer Klimaschutz.“
Ein riesiger Markt mit dringendem Handlungsbedarf
Deutschland steht vor einer Mammutaufgabe: Rund 21 Millionen Wohnungen müssen in den kommenden Jahren modernisiert werden. Der größte Teil davon stammt aus den 1950er bis 1980er Jahren – meist schlecht gedämmt und mit veralteten Heizsystemen. Klassische Sanierungsmethoden stoßen hier an Grenzen: zu aufwendig, zu teuer, zu langwierig. Die serielle energetische Sanierung mit Holz hingegen bietet eine realistische Perspektive: Sie beschleunigt die Modernisierung, schafft Akzeptanz bei Mietern wie Eigentümern und erweist sich als klimafreundlich.
Baufritz als Wegbereiter einer neuen Sanierungskultur
Mit jahrzehntelanger Erfahrung im nachhaltigen Holzbau und modernster digitaler Planung entwickelt Baufritz modulare Sanierungssysteme für unterschiedliche Gebäudetypen. Vom mehrgeschossigen Wohnblock bis zum Reihenhaus können energetische Sanierungen schnell, sauber und skalierbar umgesetzt werden. „Energetische Sanierung darf kein kurzfristiger Trend sein“, betont Fritz-Kramer. „Wir haben eine gewaltige Aufgabe vor uns – aber sie ist machbar, wenn wir sie industriell denken. Klimafreundlich, wirtschaftlich und menschlich zugleich.“
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