Beim 1. Laubholz-Forum am Firmensitz der Holzhaus-Manufaktur Baufritz in Erkheim diskutierten 64 Fachleute aus Forst, Holzbau, Wissenschaft und Verwaltung über die wachsende Bedeutung von Laubholz für klimastabiles Bauen. Veranstaltet von Baufritz gemeinsam mit C.A.R.M.E.N. e.V., der Cluster-Initiative Forst & Holz in Bayern und dem Holzforum Allgäu, zeigte das Forum klar: Laubholz wird zur Zukunftsressource – braucht jedoch Innovationen, neue Zulassungsverfahren und eine engere Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Impulsvorträge betonten sowohl das zusätzliche Potenzial von Laubholz als auch bestehende Hürden im Bauwesen. In der Expertenrunde wurde deutlich, dass Laubholz aus der Nische geholt werden muss. Baufritz geht hier voran und plant bereits Anfang nächsten Jahres erste Forschungshäuser aus Laubholz.
Die Beiträge zeigten: Waldumbau, neue Technologien, praxisnahe Produkte und starke Partnerschaften sind entscheidend, um Laubholz wirtschaftlich nutzbar zu machen.
Bei Baufritz hat man sich das ressourceneffiziente Bauen – auch mit Laubholz – vorgenommen. Firmenchefin Dagmar Fritz-Kramer wünscht sich von allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette: “Breiter aufstellen und vernetzen. Das macht uns als Branche resilient!”. Sie freut sich über den breit gefächerten Perspektivwechsel des 1. Laubholz-Forums, hat aber auch ihre Verantwortung erkannt: Gebäude aus Holz können nur dann klimaschonend sein, wenn die Wälder klimastabil werden. Dazu gehört, die Bauwirtschaft frühzeitig auf den Wandel vorzubereiten, aktiv zu gestalten und alle Beteiligten partnerschaftlich zu involvieren – damit Laubholz zu einem selbstverständlichen Baustoff der Zukunft werden kann.
Zum Abschluss bekräftigte Baufritz-Chefin Dagmar Fritz-Kramer den Anspruch, Laubholz zu einem selbstverständlichen Baustoff der Zukunft zu machen. Zum 130-jährigen Firmenjubiläum entsteht 2026 eine kleine „Laubholz-Siedlung“ mit ersten Forschungsergebnissen.