Homestory


Bauherrengemeinschaft der Familien Arnold-Müller, Titz und Ullrich

 

Die Schwester von Julie Titz hatte früh davon gehört: Da steht ein Grundstück in begehrter Lage zum Verkauf. Ein glücklicher Zufall, denn es grenzt an ihr eigenes Grundstück. So wurden aus Schwestern Nachbarinnen.
Und zwei weitere Bauherrenfamilien kamen hinzu. Denn auch über die Aufteilung konnte man sich schnell einig werden. Ein Paradebeispiel für ein funktionierendes Miteinander, wie sich zeigt …

 

1) Familie Arnold-Müller

Draußen zu Hause – und drinnen daheim gilt für die fünfköpfige Familie mit vier Hunden. Mit seiner modernen und zugleich naturbelassenen, vertikal angeordneten Fichten-Holzfassade fügt sich das zweistöckige Wohnhaus harmonisch in die ländliche Landschaft. Die umlaufende Terrasse war ein Muss. Lösungen für ein gut organisiertes Familienleben ebenso.

2) Familie Titz

Jeden Tag das Gefühl von Urlaub – dieser Gedanke zieht sich vom Keller bis zum Dach, mit Gym ganz unten, lichtdurchflutetem Wohn-Ess-Bereich mit einer Küche, die sich im Sommer nach draußen hin zu Pool und Feuerstelle öffnet, sowie Sauna und Dachterrasse ganz oben. Familie Titz hat sich, aus gutem Grund, bereits das zweite Mal für Baufritz entschieden.

3) Familie Ullrich

Hobbys und Wohnen vereint - auf zwei Personen zugeschnitten und von der Grundfläche her nicht zu groß, auch hinsichtlich des Unterhalts, das war die Vorgabe des Bauherrn. Dennoch ist ausreichend Platz für große Leidenschaften: Autos, Motorräder, Mountainbikes. Und für Homeoffice, Sauna, Ankleide sowie Platz für eine Werkstatt in der Garage.

4) Bestehendes Gebäude

Hier lebt die Schwester von Julie Titz (Haus 2).

 

Wie kamen Sie alle miteinander in Kontakt?

Julie Titz ist die Schwester der Nachbarin, die seit Jahren in dem kleinen Dorf zu Hause ist, Franziska Müller und ihr Partner Maximilian Arnold sind langjährige Freunde, Marcus Ullrich hatte schon früher in dem kleinen Ort nahe München gelebt.

Wie wurden Sie sich einig hinsichtlich der Grundstücksaufteilung?

Das war wirklich unkompliziert. Marcus Ullrich wollte gerne die kleinste Parzelle zur Straße hin, Arnold-Müllers wohnen dicht am Wald, und die Familie Titz angrenzend an das Grundstück der Schwester.

 

 

 

Wie sind Sie bei der Wahl Ihres Baupartners vorgegangen?

Grundsätzlich ist jeder innerhalb einer Bauherrengemeinschaft völlig frei, was die Wahl des Baupartners und des Architekten angeht. Die Familie Titz hatte bereits zuvor mit Baufritz gebaut und beste Erfahrungen gemacht. Im damaligen Baufritz-Eigenheim traf sich die angehende Bauherrengemeinschaft wiederholt, als klar war, dass man gemeinsam den Zuschlag für das neue Grundstück bekommen hatte. „Eine coole Hütte“, beschreibt es Franziska Müller anerkennend. Dass die Familie Titz erneut gebaut hat, ist nur dem Traumgrundstück zu verdanken, das sie Jahre zuvor schon gerne bebaut hätte. Sie waren es, die mit Leichtigkeit auch Marcus Ullrich und Familie Müller-Arnold von Baufritz überzeugen konnten. Ein ganz großes Glück, so sehen es alle Beteiligten heute. Denn die Sackgasse ist eng und es hatte große Vorteile, mit nur einem Baupartner zu arbeiten, der mit aller Erfahrung sämtliche Gewerke koordiniert. „So konnten in der Bauphase mehrere Gewerke gleichzeitig arbeiten und bei Bedarf auf eins der Nachbarhäuser ausweichen“, erinnert sich Julie Titz. „Alles andere wäre in der Bauphase zu komplex geworden“, ist sie sich sicher.

Stand das Vorhaben irgendwann auf der Kippe?

Auch ein Bauträger zeigte sich überaus interessiert, das Grundstück inklusive eines Abbruchhauses zu erwerben. Er hätte beinahe den Zuschlag erhalten. Glücklicherweise konnte die Planung von Baufritz überzeugen. Die feinfühlige Art der Verdichtung im Dorfkern kam der Gemeinde entgegen. „Wir hatten das überzeugendere Konzept und waren schneller kauffähig“, fasst Baufritz-Handelsvertreter Christian Huber zusammen.

Was waren die Herausforderungen bei der Planung?

Die Parzellierung und die Gestaltung der Feuerwehrzufahrt stellten zu Beginn echte Hürden dar. Da galt es, die Lagepläne sehr intensiv zu studieren und mehrfach hin und her zu schieben, im Bewusstsein, dass man mit der Feuerwehr zu einem Kompromiss gelangen wird. Planerisch wurde so parzelliert, dass am Ende jeder ein ideales Grundstück mit der gewünschten Ausrichtung hat.

Was gilt es zu beachten, wenn man als Bauherrengemeinschaft baut?

Es braucht Klarheit, Transparenz, Fairness und Vertrauen im Innenverhältnis. Ideal ist, wenn alle Bauherren mit dem gleichen Baupartner und dem gleichen Architekten bauen, so wie hier. Wichtig ist außerdem ein strukturierter Projektfahrplan, der allen Beteiligten vor Augen führt, wann welche Entscheidung fallen muss, damit es weitergehen kann. Es gilt, den Zeitplan miteinander abzustimmen, einen gemeinsamen Zeitrahmen zu definieren und zeitliche Vorgaben und Zusammenhänge zu klären. Das können beispielsweise Schulwechsel sein, die für eine Familie rechtzeitig vorbereitet sein müssen, wenn man von einem Landkreis in einen anderen umziehen wird. Auch die Rollen und Aufgabenpakete werden unterschiedlich verteilt sein. Jeder bringt seine Kompetenzen ein, agiert analytisch, kommunikativ oder mit besonderem planerischen Geschick. Familie Arnold-Müller beispielsweise hat intensive Gespräche mit Landratsamt und Feuerwehr geführt, um die Lösung für die Feuerwehrzufahrt vorzubereiten. Auch wenn man als Gemeinschaft baut, wird es immer individuelle Gespräche brauchen. Jeder Bauherr wird ein Stückweit unternehmerisch tätig. Auch wenn man das Grundstück bei einer Bauherrengemeinschaft gemeinsam kauft, beauftragt man den Baupartner individuell. „Die Planung und Verwirklichung des Haustraums und das Zusammenleben sind immer zwei Paar Schuhe“, stellen Julie und Benjamin Titz klar. Denn „Ziel ist immer, dass jeder sein Vorhaben verwirklichen kann.“

Wie kommuniziert man im Idealfall innerhalb einer Bauherrengemeinschaft?

Es ist viel stille Post. Deshalb immer wichtig: Alle haben den gleichen Wissensstand. Das kann eine Gruppe sein, die man dafür auf dem Mobilgerät einrichtet. Das sind oft auch die Treffen, bei denen man zusammenkommt. Für Themen, die alle betreffen, kann es hilfreich sein, einen Verantwortlichen zu benennen, der das Vertrauen der übrigen hat. „Sonst reden alle bei allem mit“, fürchtet Benjamin Titz. Kompromissfähig sein und sich nicht verrennen, ist der Tipp. „Das beginnt bei der Auswahl der Pflastersteine und geht bis zur Einzäunung des einzelnen Grundstücks.“

Wie ist das Zusammenleben?

„Family and friends“, fasst es Marcus Ullrich zusammen. “So, wie wir es haben, ist es sehr angenehm.” Bewusst wurde so geplant, dass alle genügend Abstand haben und die Gemeinschaft dennoch genügend Möglichkeit bietet, zusammenzukommen. Die Sackgasse und die vierte Parzelle, die bewusst als Gemeinschaftsfläche frei bleiben soll, machen es noch leichter. Da trifft sich die „Girls Gang“ der fünf Mädchen aus den Häusern Müller-Arnold und Titz, da treffen sich Groß und Klein zum Schneeschaufeln, an der Feuerschale oder um mit den Hunden Gassi zu gehen. Alles kann, nichts muss, ist das unkomplizierte Motto.

Wie sieht es mit der Privatsphäre aus?

Generell wird Privatsphäre von jedem anders verstanden. Es gilt zu verstehen, wie jeder sie lebt – und das zu respektieren. Trotz aller guten Gemeinschaft hat jeder seinen Rückzugsort. Das ergibt die planerische Ausrichtung der einzelnen Häuser ganz bewusst. Auch wenn die Häuser Titz und Ullrich beide die Ausrichtung nach Süden haben, sind die Lebensbereiche jeweils auf unterschiedlichen Seiten der Häuser angelegt. Das ist sicher ein Vorteil der Planung aus einer Hand. So ließ sich beispielsweise unter Berücksichtigung des Ensembles der beiden Nachbarhäuser bei Haus Titz der Erker-Anbau am Wohnzimmer mit der Dachterrasse so verschieben, dass sie uneinsehbar wurde. Weil das gesamte Grundstück von Baufritz geplant und bebaut wurde, konnten die Sichtachsen jeweils berücksichtigt werden, um Privatsphäre zu generieren. Keiner schaut dem anderen in den Raum und auf den Tisch, wie man es im schlimmsten Fall vom Campingplatz kennt.

Wie lässt sich eine bauliche Harmonie herstellen?

Entscheiden sich alle Parteien für ein Material, hier Holz, und dazu noch einen Baupartner, ist das Erscheinungsbild naturgegeben stimmig. Das war ein großes Glück, wie sich täglich zeigt. „Ein Gesamtwerk schaffen, mit allen Bebauungslinien“, fasst Franziska Müller das gemeinsame Ziel zusammen. Bauherrengemeinschaften werden auch in der offenen, kooperativen Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden gute Erfahrungen machen, ist sie sicher – im „sukzessiven Annähern, etwa was Dachneigung, Dachziegelfarbe betrifft“.

Bauherrengemeinschaften sind aktueller denn je. Mit unserer langjährigen Erfahrung und dem starken Gemeinschaftsgeist haben wir bereits im Jahr 1994 das Junge Dorf in Erkheim realisiert. Die positiven Erkenntnisse aus dieser Zeit setzen wir heute fort und teilen sie gerne. Nun, mit Blick auf den Siedlungsbau, möchten wir diesen erfolgreichen Weg gemeinsam mit Ihnen weitergehen. Entdecken Sie die vielfältigen Vorteile, die das Bauen mit Baufritz zu einem einzigartigen und nachhaltigen Erlebnis machen. 

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Familie Titz

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