Homestory

„Wir wollten hier bleiben – also mussten wir anders suchen.“

Ein individuelles Holzhaus am Hang mit Blick auf den See: Wie eine Familie in der Schweiz aus einem Grundstück mit Bestandshaus ein wohngesundes Zuhause von Baufritz geschaffen hat.

 

Wie findet man in der Schweiz ein Grundstück in guter Lage? 

Wir haben damals schon in der Nähe gewohnt und wollten in der Nachbarschaft bleiben. Es gab aber einfach kein freies Grundstück. Deshalb haben wir unsere Suche erweitert und gezielt nach Bestandshäusern mit schönen Grundstücken geschaut.

So haben wir schließlich unser heutiges Grundstück gefunden. Darauf stand ein Fertighaus aus den 70er-Jahren. Die Aufteilung war grundsätzlich gut, die Ausrichtung und der Grundriss allerdings nicht ideal: Die Aussicht auf Berge und Zürichsee war durch einen sehr großen Kamin und ein Badezimmer verbaut. Und die Ausrichtung der damaligen Dachform ermöglichte dem Nachbarn hinter uns nur eine sehr eingeschränkte Sicht. 

Warum fiel Ihre Entscheidung auf Baufritz und nicht auf einen Schweizer Baupartner?  

Wir haben Baufritz in der Zusammenarbeit als sehr vertrauensvoll erlebt. Baufritz baut sehr individuelle Häuser. Irgendwann haben wir Dagmar Fritz-Kramer, die Geschäftsführerin, kennengelernt und hatten direkt ein gutes Gefühl. Auch die Musterhäuser in den Fertighausausstellungen haben uns überzeugt. Mit Baufritz war es einfach angenehm. Selbst als sehr spät der Einspruch einer Nachbarin kam, hat man unkompliziert und schnell eine Alternative gefunden und den Plan geändert. Und: Baubiologie ist aus unserer Sicht ein entscheidender Aspekt, beispielsweise wenn es um die Verwendung giftfreier Kleber geht. Andere Hausbau-Anbieter hatten von solchen Themen offenbar noch nie gehört. Baufritz kennt einfach die Regeln, hat die richtigen Architekten, baut schnell und hat ein Rundum-Paket. Und man kann alle Gewerke ausschließlich über Baufritz laufen lassen. 

 

Welche Vorteile hatte die Holzbauweise bei Ihrer schwierigen Grundstückslage? 

Unser Grundstück liegt am Ende einer engen Privatstraße und die Baustelle war entsprechend schwer erreichbar. Von Anfang an war klar, dass die Umsetzung nicht einfach werden würde.

Die vorgefertigten Bauteile kamen in der Reihenfolge auf die Baustelle, in der sie direkt verbaut werden konnten. Anfangs schien es sogar unmöglich, überhaupt einen Kran zu stellen. Am Ende wurde ein sehr großer Kran auf dem Grundstück unseres oberhalb gelegenen Nachbarn positioniert. Von dort schwebten die einzelnen Bauteile nach und nach auf unser Grundstück.

Innerhalb von sieben Tagen stand das ganze Haus – und das trotz starken Schneefalls während der Montage. 

Ihr Zuhause ist sehr offen und hell. Wie entsteht trotzdem ein behagliches Wohngefühl? 

Die Kinder brauchen ihr Nest – das war uns besonders wichtig. Wir haben uns deshalb an heimeligen Altbauten orientiert, die wir sehr mögen und die oft eine besondere Wärme ausstrahlen.

Bei den Farben haben wir harmonische, gedeckte Töne gewählt, zum Beispiel ein warmes Beige in den Kinderzimmern und in der Küche. Dazu kommen viel Holz, teilweise Eichenböden und massive Treppenstufen aus Eiche. Körbe und Korbmöbel, handverlesene alte Möbelstücke, Kissen, Vorhänge, Bilder und unterschiedliche Texturen machen die Räume wohnlich.

Gleichzeitig haben wir jeden Raum passend zu seiner Nutzung gestaltet. So ist für uns eine gute Mischung aus modern und heimelig entstanden.

Welche Rolle spielt das Lichtkonzept für die Atmosphäre im Haus? 

Über die Beleuchtung haben wir uns viele Gedanken gemacht. Auch mit Licht lässt sich eine warme, behagliche Stimmung erzeugen. Alle Lichter sind dimmbar. Sebastian, beruflich als Ingenieur tätig, hat übrigens sogar mit Hilfe einer Leiter im Garten ermittelt, von wo das Licht in die einzelnen Zimmer fällt und genaue Berechnungen vorgenommen. So konnten wir schon bei der Planung berücksichtigen, welche Lichtstimmung wir in den verschiedenen Räumen erreichen möchten.

Kann sich das Haus verändern, wenn die Kinder später ausziehen? 

Ja, das war bereits bei der Planung ein Thema. Wir könnten langfristig insgesamt drei Wohnungen nutzen. Aktuell haben wir im zweiten Kellergeschoss, über dem Garagen-Stockwerk, eine Ferienwohnung für unsere Gäste. Auf dem Stockwerk der Kinder sind Anschlüsse für eine Küche vorgesehen. Dadurch könnte dort später eine weitere eigenständige Wohnung entstehen.
So kann sich das Haus mit unserer Familie und unseren Bedürfnissen weiterentwickeln. 

Welche Rolle spielten Wohngesundheit und Baubiologie bei Ihrer Entscheidung?  

Wir ernähren uns gesund und pflegen einen bewussten Lebensstil. Deshalb war die Baubiologie gerade für uns als Familie ein ganz wichtiger Aspekt.

Alle sprechen mittlerweile von Longevity und davon, wie gesund sie leben – aber dann sollte man auch so wohnen! Das Gesundheitskonzept von Baufritz hat deshalb sehr gut zu dem gepasst, was uns persönlich wichtig ist.

Wie lässt sich trotz extremer Hanglage viel Platz im Freien schaffen? 

Planerisch hat unser Haus eine besondere Raffinesse: Die Stockwerke sind jeweils leicht versetzt zueinander und wie eine Treppe in den Hang gebaut. Dadurch entstehen vor den einzelnen Geschossen begrünte Flachdachbereiche, die wir als Terrassen und Balkone nutzen können.

Da Erde für die Flächen zu schwer gewesen wäre, wurde stattdessen Substrat verwendet. Abgesehen von der Fläche mit dem Außenpool haben wir heute rund 250 Quadratmeter Terrassenfläche und viele kleine, versteckte Rückzugsorte. Man weiß manchmal gar nicht, wo man am liebsten sein möchte.

Wie haben Sie Haus und Garten miteinander verbunden? 

Für uns war von Anfang an klar, dass die Gartengestaltung ein wesentlicher Teil der Planung sein sollte und auch das Haus mit beeinflusst. Deshalb haben wir beispielsweise die Bodenbeläge innen und außen aufeinander abgestimmt. Dadurch scheinen Drinnen und Draußen miteinander zu verfließen.

Über die Bepflanzung haben wir uns viele Gedanken gemacht. Wogende Gräser treffen auf Blüten in Rosa- und Lilatönen, darunter üppige Hortensien. Dazu kommt ein rund zehn Meter langer Beerengarten mit Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Trauben auf Pflückhöhe. Sogar zwei Feigenbäume gedeihen hier.

Auch im Garten spielt die Beleuchtung eine wichtige Rolle: In den Boden eingelassene Lichtstreifen geben im Dunkeln Orientierung, während einzelne Leuchten gezielt Bäume hervorheben. Bei der Außenbeleuchtung haben wir uns bewusst für eine geringe Kelvinzahl entschieden – auch mit Blick auf die Insekten.


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