Als ihre vier Kinder ausgezogen waren, entschieden sich Christine und Peter Ehrle, ihr großes Haus gegen einen altersgerechten Bungalow auf dem eigenen Grundstück zu tauschen. Der 90 Quadratmeter große Holzbau entstand als Nachverdichtung im ehemaligen Bauerngarten und bietet barrierefreies Wohnen auf einer Ebene.
Das frühere Familienhaus von 1912 wurde von einer Tochter übernommen und umfasst heute fünf Wohneinheiten sowie ihre Praxis, während ein Sohn mit seiner Familie in einem weiteren Haus auf dem Grundstück lebt.
Die Ehrles sehen die Nachverdichtung als ideale Lösung für das Wohnen im Alter: weniger Wohnfläche, kurze Wege und gleichzeitig die Nähe zur Familie. Trotz der Herausforderungen bei Planung und Bau bereuen sie den Schritt nicht. Ihr Fazit: „Größer geht immer. Die Frage ist, ob es das braucht.“ Das generationenübergreifende Zusammenleben funktioniere gut, weil man sich gegenseitig unterstütze und dennoch jeder seinen eigenen Bereich habe.
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