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Haus à la carte über 900 km hinweg

Planbarkeit, Einhaltung von Budgetvorgaben, Qualität: Ginge es allein nach diesen Kriterien, müsste der Anteil der Fertighäuser in Deutschland noch viel höher liegen als bei 19,3 % *. Europaweit baute mit 11,9% sogar nur rund jeder Achte in Fertigbauweise. Auch bei der Ressourceneffizienz liegt die Methode deutlich vor konventionellen Baumethoden. Ein Beispiel des ökologisch besonders nachhaltigen Unternehmens Baufritz beweist sogar, dass sich in modularer Fertigbauweise ein Haus über eine Entfernung von 900 km hinweg erstellen lässt.
 
Vor allem in punkto Planbarkeit ist die Fertigbauweise dem Massivhausbau überlegen. Der Rohbau mit Wänden, Decken und Zwischendecken entsteht nicht vor Ort und ist damit witterungsunabhängig. Stattdessen werden die Bauteile im Werk unter kontrollierbaren und damit deutlich besseren Arbeitsbedingungen vorgefertigt, was die Genauigkeit und die Qualität verbessert. Der Zeitpunkt zur Fertigstellung des Rohbaus lässt sich exakt terminieren. Diese Planbarkeit beeinflusst auch die Gewerke: So können z. B. Bodenleger und Treppenbauer verlässlich damit rechnen, ihre Arbeiten wirklich zu den vereinbarten Terminen zu erledigen. Es entstehen keine Verzögerungen oder zusätzliche Kosten. Mehr Ressourceneffizienz wird zudem durch die Holzbauweise und die Möglichkeit von höheren Bestellmengen bei Baustoffen erzielt, was wiederum auch die Anzahl der Transportfahrten mit CO2-Ausstoß reduziert.
 
Noch effiizienter ist das modulare Planen und Bauen, bei denen ähnlich wie bei der Küchenplanung vorgefertigte Elemente auf immer wieder neue Weise zusammengefügt werden können. Ergänzt um eine automatisierte Produktion kann die Fertigbauweise damit auch dem weltweit erwarteten Bauboom gerecht werden, der aufgrund des globalen Bevölkerungswachstums prognostiziert wird.
 
Erste Unternehmen nutzen dazu sogar schon Ansätze von Robotik. Aber sogar in Deutschland, das gemeinsam mit Skandinavien und Österreich für den seit Jahre anhaltenden Boom im Fertighausbau entscheidend mitverantwortlich ist, ist hier noch viel Luft nach oben: Selbst Einstiegs-Lösungen zur Automatisierung wie zum Beispiel eine Abbundanlage, die mit der maschinellen Bearbeitung von Holzbauteilen die Kreissäge ersetzt, lohnen sich erst für Fertighausbauer ab einer Größe von etwa 40 produzierten Häusern jährlich.
 
Wie lässt sich mit der Fertighausbauweise individuelle Architektur realisieren?
Automatisierung? Robotik? Das klingt in den Ohren von Liebehabern individueller Architektur wie ein unvereinbarer Widerspruch. Hersteller wie der Ökohaus-Pionier Baufritz dagegen lösen diesen Gegensatz auf: Das im süddeutschen Erkheim ansässige Unternehmen nutzt die Automaisierung im Sinne einer "Lean Production" für kurze Wege und wenig Lagerkapazitäten für maximale Flexibilität und damit eine größtmögliche Individualisierung. Auch für Oliver Sonst, 52-jähriger Familienvater aus Kiel und Baufritz-Kunde, war dieser scheinbare Widerspruch von Automatisierung und Individualität kein Thema: "Das Haus war komplett frei planbar – und wenn etwas nicht funktioniert hat, war das anpassbar." Das Ferienhaus in Heinikendorf an der Kieler Förde mit dem Namen "Mehrblick" wurde mit einer Wohnfläche von rund 400 Quadratmetern sowie einer äußerst hochwertigen Innenausstattung und architektonischen Details realisiert. Dazu gehören zum Beipsiel die Kombination verschiedener Fassadenarten, die durch Rücksprünge entstandenen Balkone sowie ein Erker im Badezimmer für eine eigenständige Optik mit Meerblick. Das neue Domizil soll zunächst als Ferienhaus und später als Alterswohnsitz dienen.
 
Wie genau funktioniert das Zusammenspiel zwischen modularem Bauen und der Umsetzung des persönlichen Wohntraums? Wie bei jedem anderen Vorhaben ist auch hier die Voraussetzung, dass alle Beteiligten mitspielen. Im Falle von Oliver Sonst war das zum Beispiel Rolf Steinhauser, dessen Architekturbüro in Ottobeuren schon seit 2003 mit Baufritz kooperiert und die Vorlieben der Kunden genau kennt. "Die hohen Qualitätsanforderungen spiegeln sich auch in der Planung nieder", sagt Steinhauser. Gleichzeitig liegt ihm bei seiner Arbeit immer am Herzen "den individuellen
 
Geschmack und die damit verbundenen Kundenwünsche zu erfüllen. Die Planung muss zu 99 Prozent für den Kunden gemacht sein – und nicht für den Architekten."
 
"Ich bewege mich zwar in einem kontrollierten Raum, im Rahmen eines bestimmten Rasters mit vorgegebenen Elementen – aber ich bewege mich entspannter und großzügiger."
Rolf Steinhauser, Architekt, über modulares Planen und Bauen
 
Die modulare Bauweise des Ökohaus-Pioniers begreift Steinhauser dabei nicht als Beschränkung, sondern im Gegenteil als verlässlichen Rahmen: "Das modulare Bauen gibt mir eine gute Grundidee in der Planung. Dabei hab ich alle Möglichkeiten, diese Planung durch unterschiedliche Bauelemente wie z. B. Fenster, Eingänge oder Erkertypen zu individualisieren." So gibt es beispielsweise bis zu 70 verschiedene Fenstertypen, die in der Höhe, Tiefe und Breite alle unterschiedlich sind. Zudem lassen sich die Fenster unterschiedlich gestalten, z. B. assymmetrisch oder als Zwei-Flügler. Dank einer Detaildatenbank von mehreren 100 Artikeln, wie verschiedene Vordächer oder unterschiedliche Treppen ist viel Spielraum für Individualität. "Diese einzelnen Bauteile passen immer zu dem jeweiligen Modul – und ich kann sie gedanklich verwenden, das macht die Planung wesentlich einfacher", sagt Steinhauser. Ähnlich wie ein Küchenplaner kann der Architekt bei Baufritz auf unterschiedlichste Elemente in verschiedenen Formen und Farben zugreifen und diese entsprechend einsetzen und nahtlos miteinander kombinieren. 
 
Die Datenbank von mehreren 100 modularen Bauteilen lässt sich auch mit externen Elementen erweitern
Hinzu kommt: Falls gewünscht, können für den Innenausbau auch Bauteile oder Materialien verwendet werden, die noch gar nicht in der Artikeldatenbank enthalten sind. So wurden die Bäder bei dem Haus "Mehrblick" von Sonst selbst ausgesucht. Obwohl der gewählte Hersteller bisher nicht beim Ökohaus-Pionier gelistet war, wurden die Bäder völlig unkompliziert eingebaut. 
 
Für die von Baufritz angebotenen Elemente wie z. B. Armaturen, Fließen, Böden und Fenster gibt es einen kundenfreundlichen Auswahlprozess: In der HausSchneiderei auf dem Firmengelände kann der Bauherr in aller Ruhe die Bemusterung der Innenräume vornehmen. Die Kunden können die Materialien "live" in der Anwendung sehen und sich damit die spätere Ausstattung viel besser vorstellen. "Wir versuchen, in der Regel diese Bemusterung an einem Stück abzuarbeiten – und so wirklich eine durchgängige Planung zu ermöglichen", erklärt Thomas Fleschhut, Projektleiter bei Baufritz sowie Bauleiter für das Haus in der Kieler Förde.
 
Durch diese Vorab-Bemusterung aus einer Hand ist nicht nur Qualität gewährleistet, sondern auch Planungs- und damit Kostensicherheit. Sowohl Kunden als auch Partner können sich auf klar definierte Abläufe verlassen. Denn an anderen Baustellen fehlt es an Koordination, so dass Handwerker oftmals unverrichteter Dinge und ohne etwas zu erledigen einfach wieder abfahren. Die Zeit für die Anfahrt muss der Handwerker entweder selber bezahlen oder dem Kunden berechnen. Zudem lässt sich im Massivhausbau schwerer kontrollieren, ob sich die einzelnen Gewerke wie z. B. Parkett- und Fließenleger untereinander abstimmen – so entsteht z. B. in der Bodenhöhe ein kleiner, aber feiner Unterschied von 5 Millimetern, der dann zeit- und kostenintensiv korrigiert werden muss. Leidtragender ist letztendlich immer der Bauherr, der für die unkoordinierte Planung zusätzlich in die Tasche greifen muss.
 
Mit einer gezielten Planung und Koordinierung lässt sich im Projekt viel Zeit und Geld sparen
Bei Baufritz dagegen ist aufgrund des strukturierten Ablaufs von vornherein klar, dass nach dem Fließenleger der Installateur kommt und die Badewanne einbaut. Auch der Aufbau der Außen- und Innenwände inklusive Zwischendecken und Dach läuft wesentlich geordneter und vor allem wesentlich schneller ab: Der Rohbau steht meist innerhalb weniger Tage. Während der Massivbau von einzelnen Witterungsbedingungen abhängig ist und sich oft über Wochen und Monate hinzieht, kann in der der modularen Bauweise dank der vorproduzierten Elemente maximale Qualität geleistet werden.
 
Die Bemusterung vor Ort durch den Bauherren in der HausSchneiderei erleichtert natürlich auch das Vorstellungsvermögen. Statt in Katalogen zu blättern oder abstrakten Visualierungen zu folgen, können die Kunden die Materialien fühlen und sehen, wie sie im Raum wirken. So kommt es relativ selten vor, dass Kunden sich im Nachhinein für eine komplett andere Ausstattung entscheiden. 
 
Wer sich auf klare Abläufe und Budgets verlassen will, kommt am modularen Bauen kaum vorbei
"Mir ging es in erster Linie darum, jemand an der Seite zu haben, der meine Wünsche verlässlich umsetzt", erklärt Sonst seine Entscheidung. Und so war es auch möglich, das Haus von seinem Wohnort in München über 900 km hinweg in Auftrag zu geben, ohne selbst ständig vor Ort zu sein. Sonst war nur alle paar Wochen vor Ort und überließ die restliche Kontrolle seinem Vater, der als ehemaliger Handwerker und Techniker von den reibungslosen Abläufen ebenso angetan war: "Du glaubst gar nicht, wie gut das alles funktioniert und in welch hoher Qualität die Handwerker arbeiten", berichtete er seinem Sohn telefonisch.
 
Neben dieser Verlässlichkeit im Ablauf hatte Sonst im Vergleich zu anderen Fertighauskonzepten auch mehr Kostensicherheit. So wurde "Mehrblick" im vorgegebenen Zeitrahmen und Budget realisiert. Neben dem Bauherren profitieren natürlich auch die Architekten von den verlässlichen Abläufen auf der Baustelle. "Die Handwerker haben immer wieder die gleichen Standards und stoßen stets auf die gleiche Einbausituation. Außerdem habe ich immer dieselbe Installationsvorgabe und die gleichen Materialien zur Auswahl", sagt Steinhauser. Zudem gibt es auch für den Architekten einen Ansprechpartner als Projektleiter, natürlich denselben wie für den Bauherren. All das ermöglicht eine optimale Koordination und beseitigt mögliche Fehlerquellen und Missverständnisse.
 
Die modulare Bauweise wird von der Software "hsbcad" in der Produktion unterstützt
Am gelungenen Zusammenspiel aller Beteiligten ist auch die innovative Software-Lösung von Autodesk entscheidend beteiligt: Die von Baufritz in der Produktion verwendete Software zur Ansteuerung der Sägeapparate "hsbcad" basiert auf einem intelligenten 3D-Gebäudemodell von AutoCAD bzw. Autodesk Revit. Durch diese Lösung lassen sich sämtliche Planungsphasen des Holz- und Fertighausbaus in einem klaren und durchgängigen Konzept vereinen. Die Folge ist ein Datenfluss ohne Informationsverlust über den gesamten Planungsprozess hinweg. Einen besseren Software-Ansatz könnte es für die komplett durchgängige Modulbauweise wohl kaum geben.
 
 
* Quelle: https://www.fertigbau.de/bdf/unsere-branche/#&panel1-1&panel2-1

[Zeichen: 10107]
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