HOIZ wurde vor fast 20 Jahren im Hause Baufritz von Seniorchef Hubert Fritz entwickelt. Seitdem wurde der Dämmstoff aus Hobelspänen gemeinsam mit Experten verschiedenster Institutionen wie z. B. der FH Rosenheim, der TU München (Holzforschung München), der Materialprüfanstalt NRW oder des Forschungsinstituts für Wärmeschutz FIW München geprüft und erforscht. Kontinuierlich weiter optimiert hat sich der Dämmstoff HOIZ mittlerweile in über 3.500 von Baufritz errichteten Gebäuden bewährt. Seit 2012 ist er als einziger nachhaltiger Bio-Dämmstoff Cradle to Cradle-Gold zertifiziert. Er ist vom Institut für Baubiologie + Ökologie Neubeuern IBN baubiologisch geprüft und zertifiziert und wurde mit dem IBN-Qualitätssiegel ausgezeichnet.
Ein wichtiger Pluspunkt der HOIZ-Bio-Dämmung ist, dass die benötigten Materialien nicht erst zum Herstellungsort transportiert werden müssen. Denn der Grundstoff, die Späne als Holzwertstoff, sind bereits vor Ort. Sie fallen bei der Hobelung verschiedener Weichholzarten in unserer Produktion in Erkheim an. Verwendet werden vor allem Fichte, Tanne und Kiefer in reiner Sortierung. Ein Teil der Späne wird außerdem von Hobelwerken aus der Region zugekauft.
Feinteile werden vor der Veredelung ausgesiebt. Die Behandlung der Maschinen-Hobelspäne erfolgt mit reiner Molke (Brandverhalten) und wenigen Prozent Soda-Laugenzusatz (Pilzbefall). Eine umweltfreundliche Entsorgung ist so gewährleistet. Eingebracht wird diese High-Tech-Dämmung dicht, setzungsfrei und durch automatische Befüllung und Verdichtung äußerst schnell. Dies geschieht mit eigens entwickelten Befüllanlagen.
Die naturverträglichen Zusätze ergeben eine günstige Entsorgungssituation. Bei der Energiebilanz schlagen ca. 30 KWh je m³ eingebauten Dämmstoffs zu Buche. Auch der Energieverbrauch bei der Herstellung ist denkbar gering. Hier muss z. B. nur 1/20 der Energie für die Herstellung von Styropor aufgebracht werden. Sehen lassen kann sich auch die Wärmeleitfähigkeit mit λR = 0.049 W/(m·K).