BAUFRITZ - Der Ökohaus-Pionier seit 1896

 

HOIZ

Die patentierte ökologische Dämmung


Ein wichtiger Pluspunkt der HOIZ-Dämmung ist, dass die benötigten Materialien nicht erst zum Herstellungsort transportiert werden müssen. Denn der Grundstoff, die Späne als Holzwertstoff, sind ja bereits vor Ort. Sie fallen bei der Hobelung verschiedener Weichholzarten im Werk Erkheim an. Verwendet werden vor allem Fichte, Tanne und Kiefer in reiner Sortierung.

Feinteile werden vor der Veredelung ausgesiebt. Die Behandlung der Maschinen-Hobelspäne erfolgt mit reiner Molke (Brandverhalten) und wenigen Prozent Soda-Laugenzusatz (Pilzbefall). Eine umweltfreundliche Entsorgung ist so gewährleistet. Eingebracht wird diese High-Tech-Dämmung dicht, setzungsfrei und schnell durch automatische Befüllung und Verdichtung mit eigens dazu entwickelten Befüllanlagen.
Die naturverträglichen Zusätze ergeben eine günstige Entsorgungssituation. Bei der Energiebilanz schlagen ca. 30 KWh zu Buche. Auch der Energieverbrauch bei der Herstellung ist denkbar gering. Hier muß z. B. nur 1/20 der Energie für die Herstellung von Styropor aufgebracht werden. Sehen lassen kann sich auch die Wärmeleitfähigkeit mit lR = 0,045 W/(m*K).

Weitere Untersuchungen wurden von der Fachhochschule Rosenheim im Konstruktionszentrum Holz unter Prof. Dr. Schwarz durchgeführt. Die Ergebnisse liegen vor.
 
 

Datenblatt HOIZ

Die Wärme- und Schalldämmung aus Hobelspänen


Grundstoff:

  • naturbelassene Holzspäne aus Fichten- und Tannenholz


Schutzausrüstung:

  • geringe Zugabe von Soda und naturbelassener Frischmolke


Bauphysik:

  • Wärmeleitfähigkeit nach DIN E ISO 10456: λD = 0.047 W/(m·K)
  • Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit: λ = 0.049 W/(m·K)
  • Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl: µ = 2
  • Deutsche Brandschutzklasse nach DIN 4102 T.1: B 2 (normalentflammbar)
  • Europäische Brandschutzklasse nach EN 13501-1: E
  • hygroskopische Gleichgewichtsfeuchte (23°C/80%): 13%
  • pH-Wert: ca. 9
  • Sommerlicher Wärmeschutz/Phasenverschiebung: 14 h (Aussenwand von BAUFRITZ)
  • Spezifische Wärmespeicherkapazität C: O,58 Wh/kg*K bzw. 2100 J/kg*K

Zulassung und Zertifikate:
  • bereits seit 1993 in Deutschland baurechtlich zugelassen vom DIBt Berlin (Z-23.16.1657)
  • seit 2007 europaweit zugelassen mit Europäisch Technischer Zulassung (ETA-07/0085)
  • güteüberwacht durch Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München
  • seit 2002 zertifiziert mit natureplus-Label No. 0108-0206-006-1

Beständigkeit:

  • Setzungsverhalten: Setzungssicherheit geprüft nach ISO/CD 18393 durch das Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen
  • Pflanzliche Schädlinge: HOIZ ist dauerhaft wirksam gegen Pilzbefall geschützt Schimmelpilzbeständigkeit geprüft am Institut für Holztechnologie Dresden
  • Tierische Schädlinge: ein tierischer Schädlingsbefall wird nach DIN 68800/ T2 durch insektenundurchlässige Bekleidungen ausgeschlossen


Baubiologie und Emissionen:

  • Staub: Die ausgesiebten Späne sind werksseitig entstaubt. Bei der Verarbeitung von Hand ist ein Staubschutz zu tragen. Der bei der automatischen Verarbeitung entstehende Reststaub wird durch eine eigens entwickelte Einrichtung abgesaugt. Emissionen aus der fertigen Wand sind nicht zu erwarten.
  • Imprägnat: Keine gesundheitsbedenklichen Emissionen für die Bewohner durch die Imprägnierung Frischmolke und Soda

Ökologie:
  • Recyclefähigkeit: ohne Einschränkung restfrei wiederverwendbar, thermische Verwertung oder natürliche Kompostierung problemlos möglich
  • Auszeichnung: ÖKO-TEST empfehlenswert (1995), Holzkreativ-Preis 2001 (BUND und Holzabsatzfond), Bayerischer Qualitätspreis 2003
  • Energiebedarf: für die Herstellung nur 14 kWh/m3 loser Dämmstoff
  • Klimaschutz: ein Kubikmeter verbauter Hobelspandämmstoff speichert ca. 50kg CO2


Folgende Patente sind bereits erteilt:

  • Patentiertes Verfahren zur Herstellung einer Isolierung für Bauwerke, Nr. P 4010538 C1/23.5.91 (damals noch mit Molke-Bor)
  • Patentierte Wandisolierung für Holzhäuser und Verfahren zu dessen Herstellung (Späne-Wasserglas) Nr. DE 3625405 C2/23.11.89
  • Patentiertes Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von staubbeladener Abluft (Luftfilter und Molke) Nr. DE 4017844 A1/5.12.91.

Zwei weitere Patente sind angemeldet.